Projekte
Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu Projekten und Studien, die zum Thema Medikamente und Abhängigkeit in Deutschland durchgeführt werden und wurden. Verlinkt sind Projekt-Homepages, Abschlussberichte oder sonstige Dokumentationen.
Ziel der gemeinsamen Aufklärungskampagne von BARMER, Bundesärztekammer (BÄK) und Deutscher Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) ist es, Patienten, Ärzte und Apotheker über die Risiken von Schlaf- und Beruhigungsmitteln zu informieren.
Arbeitsmaterialien und weitere Informationen der Kampagne finden Sie hier
Ziel der gemeinsamen Aufklärungskampagne von BARMER, Bundesärztekammer (BÄK) und Deutscher Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) ist es, Patienten, Ärzte und Apotheker über die Risiken von Schlaf- und Beruhigungsmitteln zu informieren.
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Mit dem Projekt sollten die Möglichkeiten eines in Deutschland einzusetzenden Monitorings von Medikamenten mit einem Missbrauchs- und Abhängigkeitspotential dargestellt werden, um mög-lichst frühzeitig auf Veränderungen beim Gebrauch bestimmter Medikamente reagieren und neue Trends erkennen zu können. Im Ergebnis konnte durch eine umfangreiche Analyse aufgezeigt werden, welche Arten von Sekundärdatenquellen zu wissenschaftlichen Zwecken bisher verwendet wurden und erste Hinweise auf Indikatorenbereiche ermittelt werden.
Stand: August 2023
Wenn Schlaf- und Beruhigungsmittel wie Benzodiazepine und Z-Substanzen über die empfohlene Menge und Dauer eingenommen werden, erhöht sich das Risiko für Nebenwirkungen und Abhängigkeitsentwicklung deutlich. In dem Projekt EDER-MIA wurden Gesundheitsinformationen entwickelt, die betroffene Patientinnen und Patienten umfassend, bedarfs- und zielgruppengerecht über die Risiken und den richtigen Umgang mit Schlaf- und Beruhigungsmitteln informieren.
Stand: November 2022
Benzodiazepine und Z-Substanzen – Ursachen der Langzeiteinnahme und Konzepte zur Risikoreduktion bei älteren Patientinnen und Patienten
In zwei Forschungsprojekten des Universitätsklinikums Eppendorf und der Universitätsmedizin Göttingen wurden die Ursachen der Langzeiteinnahme und Konzepte zur Risikokommunikation bei älteren Patientinnen und Patienten sowie die Schnittstelle von Krankenhaus und Hausarztpraxen untersucht. Die aus Patienten- und Professionellensicht gewonnenen Erkenntnisse beider Projekte beleuchten die Hintergründe der weit verbreiteten Verschreibungen von Benzodiazepinen und Z-Substanzen, die oftmals nicht leitliniengerecht erfolgt. Außerdem wurden Maßnahmen entwickelt, die zu einer Verringerung der Anwendung von Ben-zodiazepinen und Z-Substanzen und zu einer leitliniengerechten Verschreibung führen können.
Stand: Dezember 2016
Benzodiazepine und Z-Substanzen – Ursachen der Langzeiteinnahme und Konzepte zur Risikoreduktion bei älteren Patientinnen und Patienten
In zwei Forschungsprojekten des Universitätsklinikums Eppendorf und der Universitätsmedizin Göttingen wurden die Ursachen der Langzeiteinnahme und Konzepte zur Risikokommunikation bei älteren Patientinnen und Patienten sowie die Schnittstelle von Krankenhaus und Hausarztpraxen untersucht. Die aus Patienten- und Professionellensicht gewonnenen Erkenntnisse beider Projekte beleuchten die Hintergründe der weit verbreiteten Verschreibungen von Benzodiazepinen und Z-Substanzen, die oftmals nicht leitliniengerecht erfolgt. Außerdem wurden Maßnahmen entwickelt, die zu einer Verringerung der Anwendung von Ben-zodiazepinen und Z-Substanzen und zu einer leitliniengerechten Verschreibung führen können.
Stand: Dezember 2016
Ziel des Projekts war es, neue, systematische Erkenntnisse über die Entwicklung von Verschreibungen von Medikamenten mit Abhängigkeitspotential über einen Zeitraum von fünf Jahren für die Region Norddeutschland zu gewinnen.
Stand: November 2014
Mit dem Modellprojekt wurde eine bislang kaum praktizierte, niedrigschwellige Zusammenarbeit von ärztlicher Praxis und Apotheker:in erprobt: Die Ärztin bzw. der Arzt steuert die Behandlung. Der bzw. die Apotheker:in berät den bzw. die Patient:in in Absprache mit dem Arzt bzw. der Ärztin und begleitet somit die ärztliche Therapie durch wiederholte, motivierende Beratungsgespräche mit der Patientin bzw. dem Patienten. Mit dem Projekt sollte u.a. gezeigt werden, dass durch die strukturierte Kooperation der beiden Berufsgruppen mehr Personen, die von Benzodiazepinen abhängig sind, erreicht werden als durch die Standardintervention (treatment as usual).
Stand: August 2013
Mit dem Modellprojekt wurde eine bislang kaum praktizierte, niedrigschwellige Zusammenarbeit von ärztlicher Praxis und Apotheker:in erprobt: Die Ärztin bzw. der Arzt steuert die Behandlung. Der bzw. die Apotheker:in berät den bzw. die Patient:in in Absprache mit dem Arzt bzw. der Ärztin und begleitet somit die ärztliche Therapie durch wiederholte, motivierende Beratungsgespräche mit der Patientin bzw. dem Patienten. Mit dem Projekt sollte u.a. gezeigt werden, dass durch die strukturierte Kooperation der beiden Berufsgruppen mehr Personen, die von Benzodiazepinen abhängig sind, erreicht werden als durch die Standardintervention (treatment as usual).
Stand: August 2013
Promotionsarbeit an der Universität Hamburg.
Abrufbar über die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Promotionsarbeit an der Universität Hamburg.
Abrufbar über die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
PharMon war ein deutschlandweites Projekt, das Arzneimittelmissbrauch von ambulant behandelten Klienten mit alkohol- oder drogenbezogenen Suchterkrankungen dokumentierte. Im Projekt erfolgte eine regelmäßige und systematische Überwachung des Arzneimittelmissbrauchs anhand einer repräsentativen Stichprobe ambulanter Einrichtungen der Suchthilfe. Die Daten wurden mehrmals im Jahr abgefragt und ausgewertet. Das regelmäßige und systematische Monitoring ermöglichte es, aktuelle Trendentwicklungen im Arzneimittelmissbrauch rasch zu erkennen. Zugleich lieferte PharMon Informationen zur Gefährdung bestimmter Klientengruppen, zu Missbrauchsmustern und zum Abhängigkeitspotenzial von Arzneimitteln.
Seit 2016 wurde PharMon zu einem Frühwarnsystem für Neue Psychoaktive Substanzen (NPS) und Medikamentenmissbrauch ausgebaut. Seit 2019 ist PharMon plus zu einem Informationssystem für Neuentwicklungen bei Konsummustern und beim Konsum von psychoaktiven Substanzen und Medikamenten gezielt weiterentwickelt worden.
Stand: 2020