Medikamente und Sucht

Dopingmittel

Doping gibt es nicht nur im Sport: Als Dopingmittel kommen auch Präparate zum Einsatz, die vermeintlich die geistige Leistungsfähigkeit steigern, etwa um den Belastungen am Arbeitsplatz gewachsen zu sein. Diese Form wird häufig als Hirndoping bezeichnet, unter Fachleuten ist auch der Begriff Neuro-Enhancement gebräuchlich.

Nicht immer handelt es sich um leistungssteigernde Substanzen im engeren Sinne: Sportler nehmen zum Beispiel auch Medikamente, die einen Muskelaufbau fördern, und beim Hirndoping spielen auch stimmungsaufhellende Mittel eine Rolle. Zum Teil sind die Dopingmittel als Medikamente für bestimmte Krankheitsbilder zugelassen – für gesunde Menschen dagegen sind sie nicht gedacht. Trotzdem beziehen die Konsumentinnen und Konsumenten die Präparate zum Teil über einen Arzt, zum anderen Teil über den Schwarzmarkt. So oder so riskieren die Nutzer gefährliche Nebenwirkungen.